Blood Red Throne - Come Death - 2007

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Blood Red Throne - Come Death - 2007

Beitrag  MoMonster am Mi Okt 17, 2007 10:13 pm

Nach zweijähriger Wartezeit und einer Verschiebung (ursprünglicher Termin: 25. Juni) ist am 27. August nun endlich das neue Album "Come Death" der Death-Metal-Band Blood Red Throne erschienen.



Darauf befinden sich 9 Songs mit einer Spielzeit von insgesamt 42:33 Minuten:



01. Slaying The Lamb
02. Deranged Assassin
03. Rebirth In Blood
04. Guttural Screams
05. Taste Of God
06. No New Beginning
07. Come Death
08. Disincarnated
09. Another Kill

Der Song "Taste of God" wurde bereits vorab auf der MySpace-Seite der Band veröffentlicht, um die Wartezeit zu verkürzen.
Wer die grandiosen Vorgängeralben, sowie den Preview-Track gehört hat, wird dementsprechend hohe Erwartungen an das Album haben. Leider gelingt es der Band nicht völlig, diese zu erfüllen, denn der Preview-Track gehört auch mit zum Besten, was das Album zu bieten hat.
Es ist immer wieder schade, wenn die Erwartungen zu hoch waren und enttäuscht wurden. Man muss sich anstrengen, dennoch das Gute zu sehen, von dem meistens trotzdem reichlich vorhanden ist

Denn ohne Zweifel handelt es sich bei dem Album um hervorragenden Death Metal. Kompromiss- und gnadenlos, böse, hasserfüllt und geil!
Doch wer Blood Red Throne schätzt, wird das wahrscheinlich vor allem wegen der genialen Riffs und der reichlich groovenden Spielweise tun.
Beides findet sich natürlich auch auf Come Death; der Stil der Band ist eindeutig erkennbar aber leider nicht so ausgeprägt, wie auf den 3 Vorgängeralben.

Den Wechsel des Drummers (Espen Antonsen-->Anders Haave) sowie des Sängers (Mr. Hustler-->Vald) hat die Band wiederum ausserordentlich gut überstanden. Beide legen sich mächtig ins Zeug und liefern gute Arbeit ab, auch wenn mir Mr. Hustlers röhrender Gesang etwas fehlen wird.

Im Gegensatz zu den in dieser Hinsicht ziemlich gleichbleibenden Vorgängeralben zeigt sich Come Death einen winzigen Tick offener gegenüber Melodien, der Gesang wechselt auch mal in eine etwas höhere Stimmlage und sorgt damit für Abwechslung

Der Sound ist nach dem etwas sterilen Altered Genesis wieder etwas organischer. Allgemein gibt es an der Produktion nichts zu meckern, alles ist druckvoll, klar und satt.

Wer die Vergangenheit ruhen lässt, hat -wie gesagt- immer noch ein sehr geiles Death Metal Album im Laufwerk, das auch ordentlich auf die Fresse gibt. Nach wie vor wird alles niedergewalzt, was sich traut, im Weg zu stehen, wie gewohnt gibt es weder Gnade noch Mitleid und noch immer ist es keine Musik für erste Dates und Romantik -Gut so.
Es mag vielleicht nicht das Meisterstück der Band sein, aber wer etwas für guten Death Metal übrig hat, dem kann ich dieses Album dennoch bedenkenlos ans Herz legen.
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